Die Bergwerke in unserer Stadt

Jahrhundertelang war der Bergbau die Haupterwerbsquelle in unserer Region, auch in unserer Stadt.
Kein Wunder also, dass man noch heute vielerorts auf Spuren dieser Vergangenheit trifft.

Sei es der Gruß der Bergleute – “Glück Auf” – mit denen sich die Erzgebirger noch heute begrüßen oder lebendig gehaltene Traditionen.

Doch wenn man mit offenen Augen durch unsere Region reist, trifft man überall auf Zeitzeugen dieser Geschichte.
Denn der Bergbau hat nicht nur in den Sitten und Bräuchen sondern auch in der Landschaft seine Spuren hinterlassen.
So findet man, meist versteckt, alte Mundlöcher, oder recht offensichtlich, Halden.
Unzählige dieser Hinterlassenschaften sind der Öffentlickeit aber aus Sicherheitsgründen nicht zugänglich.

Doch findet man mancherorts stillgelegte aber durchaus noch intakte Zeugen dieser bis in die Gegenwart währenden Geschichte.

Vom historischen Silberbergbau bis hin zum modernen Uranbergbau, es gibt wohl keine Epoche, die man nicht anhand von Schaubergwerken oder Bergbaumuseen hier im Erzgebirge nachvollziehen kann.

Die Bergwerke in unserer Stadt

Erzgebirgs-Museum Annaberg-BuchholzErzgebirgsmuseum mit Besucherbergwerk ,,Im Gößner”
Öffnungszeiten: täglich 10.00 – 17.00 Uhr – (am 24. Dezember geschlossen)

Die Sammlung umfasst Sachzeugen und Dokumente aus der Geschichte der Stadt Annaberg-Buchholz und des oberen Erzgebirges. Die Ausstellung widmet sich dem Bergbau, der sakralen Kunst im Spätmittelalter, dem alten Handwerk der Zinngießer, Töpfer und Posamentierer und zeigt Klöppelspitzen, Schnitzereien und historische Waffen. Auch die Darstellung bürgerlicher und bäuerlicher Lebenskultur findet Beachtung. [Weiterlesen]

“Besucherbergwerk Markus-Röhling-Stolln”
Öffnungszeiten: täglich von 9.00-16.00 Uhr
Kinder ab 6 Jahren – bei Gruppen Voranmeldung erforderlich

Der Verein Altbergbau Markus-Röhling-Stolln hat einen Teil des umfangreichen Grubenreviers für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Nach etwa 600 Meter Fahrt mit der Grubenbahn kann der Besucher eindrucksvolle Zeugnisse aus der Zeit des Silber- und Kobaltbergbaus von 1733 bis 1857 und des Uranbergbaus der SAG Wismut besichtigen.
Hauptattraktion ist das 9 Meter hohe Kunstrad, das von Vereinsmitgliedern originalgetreu und voll funktionsfähig nachgebaut wurde.
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Dorothea-Stolln Annaberg-BuchholzGrube Dorothea Stolln / Himmlisch Heer
Ursprünglich waren es eine Vielzahl von kleinen Bergwerken, die auf dem Himmlisch Heer Stehenden (Erzgang) bauten.
Der Dorothea Stolln war ein eigenständiges Bergwerk und wurde zu Beginn der 30er Jahre des 16. Jahrhunderts am östlichsten Ufer der Sehma südlich von Annaberg (bei Cunersdorf) , in südöstlicher Richtung in den Berg getrieben.

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag   7.00 – 15.00 Uhr
(Letzte Führung 14.00)
Samstag            10.00 und 14.00 Uhr
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